Die imperialistische Intervention in Lybien hat begonnen. Die Sarkozys & Co., die stets mit dem Diktator Gaddafi packelten, greifen nun zu den Waffen. Und wiedereinmal dient die "Sicherung der Menschenrechte" als Vorwand.
Frankreich, Großbritannien, Kanada, den USA bzw Italien, das die Militärbasen zur Verfügung stellt ( und im "Hintergrund" Deutschland ) geht es natürlich nicht um Humanität. Im Windschatten der enormen revolutionären Welle, die durch die arabischen Länder geht, wollen sie ihre Interessen forcieren ( vor allem geht es um Öl!- siehe ÖMV). Und schon gar nicht ist ihnen daran gelegen, daß die arabischen Massen ausser den langjährigen Diktatoren auch Armut und neokololiale Abhängigkeit abschütteln.
Unsere Solidarität gilt der arabischen Revolution. Und deshalb sind wir für ein klares Nein zur Intervention des Imperialismus.
In diesen Tagen jährt sich zum 150 Mal die Einigung Italiens. Nicht durch "Hilfe"von außen ( etwa Napoloen III.) kam sie zustande, sondern insbesonders durch den Kampf von Garibaldi und seinen bewaffneten Einheiten. "Italia fara da se" ( Italien wird es selber machen) war die Parole.
Dieses Prinzip gilt auch für den Sturz Gaddafis: Revolutionen sind eine Sache des Volkes- die militärische "Hilfe" der Westmächte ist ihr Todeskuß.
Hermann Dworczak ( Aktivist im Austrian Social Forum/ ASF; 0676 / 972 31 10 )
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