Die atomare Katastrophe in Japen, deren volles Ausmaß bislang noch gar nicht absehbar ist, zeigt mit brutalster Deutlichkeit:
- den mörderischen Charakter der Energiepolitik, die aus Profitgründen auch nach Harrisburg und Tschernobyl auf die "billige und sichere" Atomenergie setzte
- den geradezu verbrecherischen Charakter des kapitalistischen Systems, deren führende Repräsentanten auch jetzt noch weiter auf Atomstrom setzen und zynisch von "zukünftiger besserer Kontrolle" faseln
Die atomare Katastrophe in Japan ist ein Lehrstück, daß das auf "Gewinn" orientierte Produktions- und Konsummodell den Planeten zugrunde richtet und den Menschen Tod und Vernichtung bringt.
Notwendig ist mehr denn je eine Energiepolitik, die sorgsam mit der Natur und ihren Ressourcen umgeht. Realistischer Weise ist dies nur jenseits der Profit"logik" des Kapitalismus möglich.
Der Widerstand gegen die Atom-Lobby und ihre politischen Statthalter ist demzufolge in Richtung " Systemwechsel" zu führen. Meines Erachtens geht es um einen "Sozialismus des 21.Jahrhunderts", der ohne wenn und aber ökologisch, feministisch und direkt-demokratisch ist.
Hermann Dworczak ( Aktivist im Austrian Social Forum/ ASF; 0043 / 676 / 972 31 10 )
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