Die nächste UNO- Klimakonferenz wird von 29.November bis 10.Dezember in Cancun ( Mexiko ) stattfinden. Alles deutet darauf hin, daß - wie schon bei der letzten Konferenz in Kopenhagen im Dezember des Vorjahrs (COP 15 )- nichts herauskommen wird. Die soeben in Bonn zu Ende gegangene Vorbereitungssitzung für Cancun endete mit keinerlei konkreten, substantiellen Resultaten. Auch die beispielgebenden Ergebnisse des Klimagipfels im bolivianischen Cochabamba ( " Rettung der Mutter Erde " ) im April dieses Jahres werden von den "Herren dieser Welt" nicht berücksichtigt. " Allgemein wird nicht davon ausgegangen, daß in Cancun eine Einigung für das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll gelingt" (Wiener Zeitung 12./ 13.Juni 2010)).
Umso wichtiger ist es, daß die sozialen und ökologischen Bewegungen weiter am Ball bleiben und ihre Konzepte gegen die laufenden (etwa die Ölpest im Golf von Mexiko- verursacht durch den Multi BP ) und drohenden Umweltkatastrophen weiter entwickeln und griffige Strategien und Taktiken entwickeln, wie sie in die Wirklichkeit umgesetzt werden können.
Auf dem Europöischen Sozialforum (ESF ) in Istanbul 1.-4. Juli bietet sich dafür eine hervorragende Gelegenheit. Und Ende des Jahres wird es in Cancun - wie schon in Kopenhagen- parallel zum offizillen Gipfel einen Alternativgipfel "von unten" geben.
ES GIBT KEINEN PLANETEN B- ABER:
EINE ANDERE WELT IST MÖGLICH !
Hermann Dworczak ( Aktivist im Austrian Social Forum/ ASF; 0676 / 972 31 10 )
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