Heute Vormittag ( Ortszeit ) wurde die Klima-Konferenz offiziell im Stadion von Tiquipaya-suedlich von Cochabamba gelegen- durch den Praesidenten Boliviens Evo Morales eroeffnet.
Teil der Eroeffnung war eine indigene Zeremonie auf Aymara, in der " madre tierra" und " padre cosmos" gehuldigt wurde.
Lateinamerikanische Rhythmen erklangen- mit dem Refrain: " Oye amigo- madre tierra esta en peligra" ( Hoehre Freund: Mutter Erde ist in Gefahr "), der von allen im Stadion mitgesungen wurde.
Evo Morales geiselte das " globale kapiotalistische System", das fuer die Zerstoerungen der Natur und den Klimawandel die Verantwortung traegt. Er stellte in Abrede, dass der " Markt" die Probleme loesen koennte: " Es ist ja gerade der Markt und das rastlose Jagen nach Profit, das all die Uebel hervorgerufen hat ".
Vertreter von sozialen Bewegungen Indiens, Afrikas und Brasilien ergriffen das Wort. Tosenden Applaus gab es fuer die Ausfuehrungen der Repraesentantin der indigenen Voelker Nordamerikas: " Der Imperilismus hat uns auszurotten versucht-aber wir sind noch immer hier!"
Ausgepfiffen wurde hingegen die offzielle Vertreterin der UNO, die sich in seichten Gemeinplaetzen erging.
Die Konferenz dauert bis Donnerstag den 22.April und wird am Nachmittag mit einem grossen " acto cultural" im Stadion von Cochabamba beendet.
Das Programm der Konferenz findet sich unter www.cmpcc.org
Mit solidarischen Gruessen
Herman Dworczak, Cochabamba (Aktivist im Austrian Social Forum / ASF; 0043 / 676 / 972 31 10 )
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