Weltweite Klimakonferenz in Cochabamba beginnt morgen ( 19.4.) - Bericht Nr.2

Die Klimakonferenz in Cochabamba, die nach dem Scheitern des offiziellen Gipfels in Kopenhagen ( COP 15 ) im Dezember des Vorjahrs vom- indigenen-Praesidenten Boliviens Evo Morales initiiert wurde, beginnt morgen mit ihrer Taetigkeit.

Gearbeitet wird in 17 Themenbereichen, die das gesamte Spektrum oekologischer und sozialer Fragen abdecken.

Bereits jetzt haben sich ueber 15 OO0 TeilnehmerInnen aus allen fuenf Kontinenten angemeldet.

Eine stattliche Anzahl prominenter Intellektueller nimmmt an der Konferenz teil- u. a. Edgardo Galeano, der Autor des Klassikers " Die offenen Adern Lateinamerikas ". Einige Praesidenten Lateinamerikas werden erwartet.

Die Stadt Cochabamba, die auf einen erfogreichen Kampf gegen die Privatisierung des Wassers zurueckblicken kann, ist bereits stark durch den " cumbre" (Gipfel) gepraegt: Plakate, Transparente und Fahnen allenorts. Die Zeitungen titeln mit: " Die Welt blickt auf Cochabamba".

Das Programm fuer die Mega-Konfernz ist unter www.cmpcc.org zu finden.

Fuer die sozialen Bewegungen bietet sich eine hervorragende Gelegenheit, sich global zu vernetzen, oekologische und soziale Themen zu verschraenken und das Leitmotiv des Alternativgipfels von Kopenhagen " Change the system-Not the climate " der Realisierung einen Schritt naeher zu bringen.

Herman Dworczak, Cochabamba (Aktivist im Austrian Social Forum / ASF; 0043 / 676 / 972 31 10 )