Auf dem Weltsozialforum in Belem wurde klar die Ursache der aktuellen Krise beim Namen gennant: es ist die "Logik" der bestehenden, auf dem Profitmotiv basierenden Gesellschaft- eben des Kapitalismus. Nicht bloß "hasardierende" Banken oder "skrupellose" Manager sind verantwortlich, sondern der Wurm sitzt in der Struktur dieser Gesellschaft selbst, die notwendigerweise solche Desaster ( von der Ökonomie bis hin zur Ökologie ) produziert.
Das Weltsozialforum hat aber auch zu konkreten GLOBALEN AKTIONEN aufgerufen, damit dem weltweit agierenden Kapital INTERNATIONALER WIDERSTAND entgegentritt.
In der internationalen Aktionswoche, beginnend mit dem 28.März, wird es weltweit zu Demonstrationen unter dem plakativen Titel " Wir zahlen nicht für Eure Krise" kommen.
In Österreich, wo die Krise immer stärkere Kreise zieht (Pleiten; Kündigungen; Kurzarbeit; Milliarden für die Banken -aber " extrem restriktiver Budgetkurs " ( Originalton Pröll )- sprich Kürzungen bei sozial wichtigen Ausgaben;....) ist es- im Gegensatz zu etlichen anderen Ländern- bis jetzt beängstigend ruhig, kaum regt sich Widerstand.
Um so wichtiger ist, daß ist es , daß ein unübersehbares, wachrüttelndes Zeichen gesetzt wird: eine BUNDESWEITE MOBILISIERUNG nach Wien am 28.3. ist solch eine Möglichkeit.
Bis zum 28. 3. ist genügend Zeit, um auf der Basis dezentraler Info-Veranstaltungen, phantasievoller Einzelaktionen etc. eine große Demonstration zu organisieren.
VIELE sollten hinkommen und solidarisch das GEMEINSAME in den Vordergrund stellen: den Willen, einen deutlichen Akzent gegen die kapitalistische Krise zu setzen und die Entschlossenheit dagegen anzugehen.
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