Jan Rybak, Salzburger Spitzenkandidat der Linken, von Strache-Anhängern verprügelt

Im Umfeld einer Wahlveranstaltung der FPÖ mit Strache in Salzburg rottete sich eine Gruppe von bis zu 100 gewaltbereiten Schlägern und Neonazis zusammen.

Sie marschierten vor dem Müllner Bräu, wo die FPÖ-Veranstaltung stattfand, auf, riefen "Heil Hitler" und "HC Strache" und trugen Eisenstangen und Baseballschläger mit sich. Die Polizei sah dem Treiben tatenlos zu. Erst nachdem die Schläger eine Gruppe von AntifaschistInnen und AntirassistInnen brutal attackiert hatte, wurde die Polizei - halbherzig - aktiv.

Die Linke kandidiert bei den Nationalratswahl als klar antirassistische Liste. Deswegen beteiligte sie sich massgeblich an der friedlichen Demonstration gegen Rassismus und rechte Hetze mit über 100 TeilnehmerInnen. Unter den TeilnehmerInnen der Demonstration war Jan Rybak, Spitzenkandidat der Linken in Salzburg.

Die Nazischläger attackierten die friedliche Kundgebung und verletzten Jan Rybak, der in Folge im Krankenhaus behandelt werden musste. Von der FPÖ gibt es bislang keine Distanzierung von den gewalttätigen Anhängern. Augenzeugen haben aber berichtet, dass sich in der Versammlung der FPÖ ebenfalls eine Reihe von Neonazis befunden haben.

Jan Rybak war auch Teilnehmer der antirassistischen Proteste in Köln am vergangenen Wochenende. "Diese Fans der FPÖ und der Vorstoss von Strache zur Abschaffung des Verbotsgesetzes runden das Bild einer immer gefährlicheren und immer rechteren FPÖ ab. Das ist für mich ein wichtiger Grund, bei der Linken zu kandidieren", erklärt Jan Rybak.

Kommentare

ja sicha

LÜGEN LÜGEN LÜGEN

wahrscheinlich sind sie ja mit Panzern auch noch gekommen oder?
Erzählt die wahrheit...

JA JA so feig sind die rechtsextremen Kampfposter!

Es ist doch bezeichnend, dass vorallem die LINKE gegen den rechtsextremen Schlägermob aufsteht und ganz vorne im antfaschistischen Kampf steht. Das ist in Salzburg, in Oberösterreich und in Wien 20 überall gleich.
Jan Rybak und alle anderen LINKE-Salzburg-AktivistInnen haben sich super verhalten und Flage gezeigt. Volle Hochachtung und volle Solidarität für Jan und alle Anderen! Jedes Wort des Berichts aus Salzburg entspricht der Wahrheit!! Das ist manchem FPÖler eben unangenehm. Daher die dummen Schmähpostings. Mutig, wie es sich für die rechstextremen Recken gehört, natürlich mit Pseudonym. Egal! Unser gemeinsamer Kampf wird weiter gehen. Immer mehr MigrantInnen werden aufstehen und sich die rechte Hetze nicht mehr gefallen lassen! Und immer mehr österreichische ArbeiterInnen werden die rechtsextremen Lügen durchschauen. Am Ende des Tages wird die FPÖ dort sein wo sie hin gehört: auf dem politischen Misthaufen der Geschichte.