Wie das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DOEW) auf seiner Homepage informiert, geht der „Herbert-Steiner-Preis“ 2008 u.a. an den Historiker und Erwachsenenbildner Mag. Dr. John Evers (38). Evers, der schon 2003 für seine Arbeiten zur Arbeitnehmerpolitik der FPÖ mit dem Wissenschaftspreis der AK OÖ ausgezeichnet wurde, kandidiert auf der Bundesliste des Wahlbündnisses LINKE. Den renommierten Preis, der vom DOEW gemeinsam mit der International Conference of Labour and Social History vergeben wird, erhielt er für seine Dissertation zur Internationalen Gewerkschaftsarbeit in der Habsburgermonarchie.
John Evers, der nach seinem Lehrabschluss den zweiten Bildungsweg bis zum Doktorat mit Auszeichnung absolviert hat, kommentiert diese offizielle Anerkennung seiner Arbeit so:
„Es ist natürlich eine hohe Ehre einen Preis zu erhalten, der den Namen des Gründers des Dokumentationsarchivs, des Kommunisten und NS-Opfers Herbert Steiner trägt. Steiner war ein Musterbeispiel dafür, dass sich wissenschaftliches Arbeiten und politisches Engagement keineswegs widersprechen. Er lebte zudem auch vor, dass gerade die, welche es sich aufgrund ihrer Qualifikation – wenn man so will - leichter leisten können, den Mund aufzumachen, eine besondere Verpflichtung haben das auch zu tun.“
Links:
http://www.doew.at/information/steinerpreis_info.html
http://media.obvsg.at/AC05035489
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