Wer ist die LINKE?

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Wer ist die LINKE?
Die LINKE tritt erstmals bei Wahlen an. Wir sind ein offenes Wahlbündnis von aktiven ArbeitnehmerInnen und Arbeitslosen, Jugendlichen und PensionistInnen, Frauen und Männern, “In-” und „AusländerInnen“ aus verschiedenen Bereichen und Bewegungen. Uns eint die Ablehnung von Sozialabbau und Privatisierung und der Kampf um gleiche Rechte für Männer und Frauen – egal welcher Nationalität.

Wofür steht die LINKE?
Wir stehen für Umverteilung von oben nach unten und eine andere, solidarische Gesellschaft. Geld ist genug da, um allen Menschen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Es ist nur eine Frage der Verteilung. Gemeinsam wollen wir uns gegen Be­nachteiligung und Ungerechtigkeit in allen Bereichen der Gesellschaft wehren. Wir wollen eine linke Alternative zu den etablierten Parteien aufbauen. Wir haben keine großen Geldgeber und lehnen Politikerprivilegien ab.

LINKE: Warum gerade jetzt?
Die SPÖ hat in den letzten 18 Monaten einmal mehr gezeigt, dass sie keine ArbeiterInnenpartei mehr ist. Die Grünen sind zu einer ganz normalen Partei und Teil des Establishments geworden. Wir brauchen eine linke Alternative zu den etablierten Parteien und den PopulistInnen und Rechtsextremen, die sich fälschlicherweise als „Verteidiger“ der ÖsterreicherInnen präsentieren. Auch wenn wir zu diesen Nationalratswahlen antreten, wollen wir uns nicht auf die Arbeit im Parlament beschränken, sondern Teil von sozialen Bewegungen, Protesten und Kämpfen von z. B. Beschäftigten gegen Stellen­abbau sein. Mit der Stellvertreterpolitik muss endlich Schluss sein.

Eine Stimme für die LINKE – Was bringt das?
Ist eine Stimme für die LINKE verloren? Gegenfrage: Ist nicht eine Stimme für die SPÖ oder die Grünen, die ohnehin alle Wahlversprechen auf dem Koalitionsaltar opfern, viel mehr verloren? Eine Stimme für die LINKE stärkt unsere Ausgangsbasis für den Aufbau einer kämpferischen, pluralen Bewegung, die tatsächlich etwas verändern kann. In diesem Sinne ist jede Stimme für die LINKE ein Gewinn.

LINKE: Da kannst du mitmachen!
Die LINKE ist mehr als ein Wahlbündnis. Wir verstehen das Antreten bei Wahlen als einen Schritt von vielen, um zu einer noch stärkeren sozialen und antirassistischen Bewegung zu werden. Wir organisieren auch abseits von Wahlkämpfen öffentliche Aktionen. Dabei kannst und sollst du mitmachen. Schreib’ uns ein E-Mail an info@linkewaehlen.at oder komm’ einfach vorbei. Alle Treffen und Aktionen findest du auf
www.linkewaehlen.at.

Standpunkte der LINKE

  • Statt Teuerung: Mindestlohn von € 1.100.– netto und automatische Inflationsabgeltung statt Armut.
  • Für eine offensive Lohnrunde. Der ÖGB muss berechtigte Forderungen mit Kampfmaßnahmen durchsetzen.
  • Jobs durch Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden/Woche bei vollem Lohn statt Stellenabbau.
  • Stark progressive Besteuerung von Vermögen, Firmen- und Spekulationsgewinnen als Beitrag zu einer massiven Umverteilung von oben nach unten. Massive Reduzierung des Eingangssteuersatzes und solidarisch-progressive Besteuerung bei Löhnen und Gehältern.
  • Jeder Mensch hat das Recht auf die bestmögliche und kostenlose soziale und gesundheitliche Versorgung.
  • Freier und kostenloser Bildungszugang für alle.
  • Für den massiven Ausbau des öffentlichen Wohnbaus,
    um leistbare Wohnungen für alle bereitzustellen. Mieten dürfen max. 10% des Einkommens ausmachen.
  • Vollständige Gleichberechtigung von Frauen;
    Gleicher Lohn für gleiche Arbeit; kostenlose, ausreichende Kinderbetreuungsplätze.
  • Statt Hetze gegen MigrantInnen, Abschaffung aller diskriminierenden “Ausländer”-Gesetze.
  • Gleiche Rechte für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender.
  • Stopp den Privatisierungen und Massenentlassungen.
  • Gegen jede Form von Privilegien für PolitikerInnen. Ein Durchschnittsgehalt muss für PolitikerInnen reichen.
  • Für eine lebenswerte Umwelt statt zerstörerischer Profite-Macherei. Wer die Umwelt zerstört – das sind in erster Linie große Konzerne – soll für die Schäden aufkommen. Für ein kostenloses und flächendeckendes öffentliches Verkehrsnetz als ersten Schritt zum Klimaschutz.
  • Nein zu dieser EU der Banken, Konzerne und Generäle.
  • Nein zum Krieg im Irak. Gegen jede EU-Beteiligung an Militäreinsätzen (z.B. Tschad).
  • Für eine demokratische Gesellschaft ohne Ausbeutung von Mensch und Natur und ohne Unterdrückung – Wir nennen das Sozialismus.